Pezzo - Madonna di Campiglio

Wegbeschreibung vom Chef Yuri persönlich

 

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6. Tag    

 

62 km / 2014 Hm

 

 

Nach einem reichhaltigen Frühstück bei Yuri mussten wir erst einmal die Radhose  (Größe L) von Andy suchen.

Gott sei dank hat auch Uwe seinen Rucksack durchsucht, er hat nämlich die gleiche Hose

(in  XXXL) zu Hause.

Dann ging es bei bewölkten, kühlen Wetter los in Richtung Montozzo Scharte.

Erst schöne schmale Asphaltstraße, dann feiner Schotter übergehend in groben Schotter, Geröll, Fels, Schiebepassage mit gefühlter 45 % Steigung und zudem waren uns auch noch die „sympathischen, lustigen“ Fischköpfe im Nacken.

Jetzt half nur noch eines: Vorsänger - „Scheiße im Trompetenrohr“  - Refrain alle -  „heladi-adi-o“.

Vor dem Erreichen der Scharte genehmigten wir uns noch eine Schale Cappuccino im Rifugio Bozzi al. Montozzo.

Nach Besichtigung der Schützengräben vom 1. Weltkrieg  (die armen Schweine) und einen tollen Ausblick „grandioses Panorama der Cevedale-Gruppe“ (kein Plagiat sondern Zitat / Albrecht Tourenbericht) ging es dann abwärts.

Eigentlich dachten wir der Weg wird besser , aber ganz nach unserem Grundsatz: Mountainbiken fängt da an wo der Schotterweg endet, ging es um so holpriger weiter.

 

Es begann eine kleine Pechsträhne: Schaltauge verbogen – Hunger – Polenta 7 Portionen bestellt und 7 mal klingelt die Mikrowelle (Preis ca. 13,50 € im Rifugio Fontanino ) - dem Übel nicht genug führte uns der gute ALBRECHT über einen rutschigen Wurzelweg mit Kletterpassagen.

Ach, wir hätten auch die gemütliche Straße Richtung Pejo fahren können.

Unten ging es durch das schöne Tal Fucine - Dimaro

Während der Auffahrt nach Madonna di Campiglio wurde es  dunkler und dunkler, aber Petrus hatte ein Einsehen und wir wurden doch nicht nass. 

Noch zwei Stunden bergauf und allmählich wurde einer von uns  immer grantiger und keiner wagte ihn noch anzusprechen.

Er fing an alles in sich hinein zustopfen (War das wohl der gefürchtete Hungerast?!) nach 6 der berühmten selbstgemachten Müsliknödel war der Spuk zu Ende.....

 

Am Abend bekam Jens das Krönchen  wegen bester Leistung im Gelände.

Jetzt ist Zeit zum Schlafen gehen, denn die Hintern ließen keine längere Sitzbelastung mehr zu, auch das 3. Hefe brachte keine Schmerzlinderung.

Selbst der Doc hatte dagegen kein besseres Mittel ( gell Schatzi )

 

So, morgen rollen wir ganz geschmeidig zum Gardasee Torbole

 

© Stefan



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